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Der gebürtige Kölner und promovierte Rechtswissenschaftler beeindruckt vor allem durch besonders stimmungsvolle phantastische Erzählungen. Erwähnenswert sind dabei insbesonders seine 'Phantastische Romane aus der Eifel', die sehr gute Rezensionen erhielten. Sein aktuelles Werk 'Janus' - ein Roman um eine geheimnisvolle römische Statue - spielt ebenfalls in Trier und Umgebung. 

11 Fragen an Michael Siefener

1. Wo befandest Du Dich und was hast Du gerade getan, als Du die Idee zu Deinem ersten Roman hattest.

MS: An der Kasse eines Supermarktes.


2. Was ist das für ein Gefühl, wenn man Monate an einem Roman gearbeitet hat und das Buch dann beendet?

MS: Befreiung – und der Gedanke: Wer soll das bloß drucken?


3. Wie setzt sich Deine Leserschaft zusammen?

MS: Leser von Regionalliteratur und Phantastik-Fans


4. Was war das Merkwürdigste/ Beste/ Schrägste, was Du an Kommentaren für eines Deiner Werke erhalten hast?

MS: „Das ist mir zu dunkel.“


5. Welches nicht von Dir stammende Buch sollte man unbedingt gelesen haben und warum?

MS: Die Bibel, weil da eigentlich schon alles drinsteht.


6. Wann ist ein Text /eine Geschichte gut?

MS: Wenn er/ sie den Leser bewegt.


7. Was wolltest Du in einem Interview schon immer mal gefragt werden...und was würdest Du darauf antworten?

MS: Eigentlich werde ich am liebsten gar nichts gefragt, dann brauche ich auch nicht zu antworten.


8. Hast Du neben dem Schreiben noch Zeit für Hobbys und falls ja, welche wären das?

MS: Lesen und Bücher kaufen.


9. Wie reagierst Du auf Kritik?

MS: Meist entsetzt, nach dem Motto: Was habe ich jetzt nur falsch gemacht?


10. Wenn Du vier Personen zum Tee oder auf ein Bierchen einladen könntest, lebend oder tot: Wer wäre es und warum?

MS: H. P. Lovecraft, weil er der wohl bedeutendste Phantast des 20. Jahrhundert war; Montague Summers, weil er der faszinierendste Autor war, der je über okkulte Themen (nur eines seiner Interessengebiete) geschrieben hat (er war von der Existenz der Hexen überzeugt …); Ramsey Campbell (zum Glück noch lebendig), weil er m. E. der beste lebende Phantast ist; und Hubert Katzmarz, der als Schriftsteller noch immer grotesk unterschätzt ist und überdies mein erster Verleger und ein guter Freund war.


11. Wie ist Dein persönliches Schreibritual (was braucht es zum Schreiben)?

MS: Es braucht einen Kaffee, viel Schokolade und einen Computer, mehr nicht.