ShopInfoportalNewsHändlerInternKontakt

Interview mit Moosbeere

Wenn es eine Darstellerin gab, die sich in Bernd Perplies viel gelobtem Erstlingswerk ?Tarean ? Sohn des Fluchbringers? in die Herzen aller Leser 'gespielt' hat, dann zweifellos das handtellergroße, vorwitzige Irrlicht Moosbeere. Der Liebreiz und die unerschütterliche Treue der winzigen, elfenhaften Frau hat nicht zuletzt den Protagonisten Tarean in seinen Bann geschlagen ? ungeachtet der Tatsache, dass Moosbeere kaum ein Blatt vor den Mund nimmt und die meiste Zeit über nur das tut, was ihr gefällt. Wir haben mit der kleinsten, aber keinesfalls geringsten Protagonistin des ?Tarean?-Ensembles gesprochen, die auch in dem in Kürze erscheinenden zweiten Band der Geschichte, ?Tarean ? Erbe der Kristalldrachen?, ihre Mitwirkung zugesagt haben soll.

GAMESORBIT
Moosbeere, möchtest du uns vielleicht zu Beginn ein wenig über dich erzählen?
MOOSBEERE
Das würde ich gerne, aber dann müsste ich euch umbringen. Oder ich müsste Bromm bitten, dass er euch umbringt. Oder vielleicht Calvas. Aber der will dann bestimmt wieder, dass ich als Gegenleistung mit ihm essen gehe. Ich hätte ja auch eigentlich gar nichts dagegen, er ist ein unglaublich netter Kerl ? ganz anders, als in den Geschichten, die Bernd erzählt ?, aber er will immer nur in diese düsteren Spelunken gehen, in denen einem die Steinwände auf den Leib rücken und so viel Rauch in der Luft hängt, dass meine Flügel danach tagelang stinken. Wie war nochmal eure Frage?

GAMESORBIT
Ob du uns vielleicht etwas über dich ?
MOOSBEERE
Ach ja. Nein. Das darf ich nicht. Denn wisst ihr, ich bin vermutlich die geheimnisvollste Figur der gesamten ?Tarean?-Trilogie. Das fängt schon bei meinem ersten Auftritt an, als Tarean mich in der Höhle des toten Druiden in einer Flasche findet. Da fragt man sich doch sofort: Wie bin ich dort hineingekommen? Wie lange bin ich schon darin gefangen? War es unbequem in der Flasche? Und warum wache ich ausgerechnet in dem Augenblick auf, in dem Tarean dort auftaucht? Dieses Geheimnisvolle zieht sich durch den ganzen Roman: Bin ich eine Elfe oder ein Irrlicht? Welche Fähigkeiten besitze ich? Wie alt bin ich? Wo komme ich her? Und kann ich mich in eine menschengroße Frau verwandeln oder nicht? Oh ja, das mit dem Verwandeln hat sich wahrlich nicht nur Tarean während des Erzählens unserer Geschichte gefragt. (kichert) Nun, jedenfalls hat Bernd entschieden ? Bernd ist unser Erzähler, aber das wisst ihr vermutlich ?, dass ein Großteil der Geheimnisse, die mich umgeben, erst im letzten Band der Trilogie verraten werden sollen. Darum könnt ihr sagen, was ihr wollt. Meine Lippen sind versiegelt. Ich kann schweigen wie ein Pilz ? obwohl manche Pilze in meiner Heimat ziemlich geschwätzig sind. Aber es gibt auch schweigende. Schaut, so ungefähr. (verstummt abrupt)

GAMESORBIT
Na schön, vielleicht darfst du uns das verraten: Wie bist du zu dem Projekt "Tarean - Sohn des Fluchbringers" gestoßen?
MOOSBEERE
(schweigt)

GAMESORBIT
Wie wäre es damit: Hattest du eine Lieblingsszene während des Erzählens?
MOOSBEERE
(schweigt und schaut sich dabei in der Gegend um)

GAMESORBIT
Äh, Moosbeere, das soll ein Interview werden. Wenn du ab jetzt nichts mehr sagst, wird das ziemlich langweilig für die Leser.
MOOSBEERE
(stößt geräuschvoll die angehaltene Luft aus) Also schön. Was wolltet ihr wissen?

GAMESORBIT
Wie du zu dem ?
MOOSBEERE
Ja, das darf ich verraten. Nun, sehr einfach: Ich lebte ganz arglos in meiner Heimat, dem Cerashmon, bei meiner Familie, als eines Tages so ein junger Kerl aufgetaucht ist, der sagte, er sei ein Barde oder so was, und er wolle die Geschichte eines Jungen erzählen, der aufbricht, um einen Zauberer zu bekämpfen, der seinen Vater umgebracht hat. Er hat das ziemlich weit

ausgeführt, und eigentlich hat mich kaum die Hälfte interessiert. Jedenfalls war er auf der Suche nach einer Darstellerin für die Rolle einer Gefährtin Tareans. Sie sollte gleichzeitig lustig, aber auch geheimnisvoll sein. Während er die Rolle etwas näher beschrieben hat, habe ich mich sofort in sie verliebt und dachte mir: Das musst du machen. Die Geschichte klang ja auch ganz nett. Also ich meine, es war keine große Sache. Eine Bekannte von mir hat mal in einer Erzählung mitgewirkt, die auf irgendeiner Insel mit Piraten und Kindern und so einem fliegenden Burschen namens Peter Irgendwas spielt. Die ist jetzt dermaßen was von berühmt! Aber darum ging es mir gar nicht. Ich hatte einfach Lust drauf, auch mal so was zu machen. Also habe ich alle meine Konkurrentinnen mit Schwarzblütennektar betrunken gemacht, und als ich dann als Einzige zum Vorspielen kam, habe ich die Rolle sofort bekommen.

 

Ob Moosbeere das wirklich getan hat, was sie sonst noch so zu sagen hat und was sie von ihrem eigenen T-Shirt hält, erfahrt Ihr bei Games Orbit.